TTG Rohrbach-St.Ingbert e.V.               

                                      Tischtennis

Dämpfer zur richtigen Zeit ?


 Die „Bäume wachsen nicht in den Himmel“. Mit dieser simplen Erkenntnis wurden wir am vorgezogenen Spieltag in Limbach jäh auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Auch wenn wir ohne Benedikt, unsere etatmäßige Nummer 2 antreten mußten und auch hier und da das „Pendel nicht immer zu unseren Gunsten ausschlug“, so muß man am Ende doch konstatieren, daß uns teilweise der letzte Biss und absolute Wille fehlte, sich bis zuletzt zu bemühen, ja zu quälen und so das Glück einfach auf seine Seite zu zwingen.

 

In leicht veränderter Doppelaufstellung gingen wir diesmal ins Rennen. Marc/Frank, diesmal an Doppel 1 gesetzt, brachten hier den erwarteten Sieg gegen Becker/Schwender nach Hause während Andreas/Niklas eine 2:0-Satzführung gegen Limbachs Doppel 1 Brunk/Eckert nicht ins Ziel brachten und am Ende etwas unglücklich mit 2:3 unterlagen. Enttäuschend dagegen die 1:3-Niederlage von Thomas/Bodo gegen Bernhard/Homberg nach zwei ausgeglichenen Anfangssätzen. Danach schenkten unsere beiden Protagonisten die folgenden Sätze 3 & 4 mehr oder weniger ab, nachdem einige leichte Fehler zu Beginn des dritten Satzes einen kleinen Rückstand bedeutet hatten.

 Zwischenstand nach den Doppeln: 1:2Das erste Einzel des Abends zwischen Andreas und Becker begann überraschend positiv, denn unser Capitano ließ sich nicht abschütteln, machte selbst ein paar schöne Punkte und gewann Satz 1 mit 12:10. Weiterhin verlief die Partie lange ausgeglichen. Doch mit zunehmender Spieldauer dominierte Becker die langen Ballwechsel, konnte sich so die entscheidenden Vorteile verschaffen und am Ende die Partie mit 3:1 für sich entscheiden. Währenddessen konnte Marc gegen Brunk ein ungefährdetes 3:0 einfahren, auch wenn er in jedem der drei Sätze haushoch führte und diese Führung jeweils fast noch vergeigt hätte.

War unser mittleres Paarkreuz am vergangenen Wochenende noch Garant des Erfolges, so fiel diesmal die Ausbeute mehr als ernüchternd aus. Thomas konnte gegen Schwender zwar mithalten und die Begegnung lange offen gestalten, doch am Ende fehlte dann doch das letzte Quäntchen Wille, um die Partie doch noch umzubiegen. Während Bodo gegen Eckert eine empfindliche Klatsche kassierte, sich dabei schon Mitte des ersten Satzes, mit Gott und der Welt hadernd, aufgegeben hatte, zeigte Frank gegen Bernhard, dass man eine fast aussichtslose Partie immer noch drehen kann. So konnte er nach einem 0:2-Satzrückstand den dritten Durchgang mit etwas Glück gewinnen, um dann immer lockerer zu werden. Immer öfter konnte er sein Spiel durchbringen und Bernhard dabei zu Fehlern zwingen. Am Ende eines souverän geführten Entscheidungssatzes hatte er mit 11:6 gewonnen. Geht doch !

Nachdem Niklas gegen Homberg nichts anbrennen ließ und ein ungefährdetes 3:0 einfuhr, waren wir wieder herangekommen.

 

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang: 4:5

 

Im Spitzenspiel des Abends konnte Marc seiner Favoritenrolle gegen Becker gerecht werden und gewann nach zwei knappen Anfangssätzen am Ende sicher mit 3:0. Einen schwachen Start erwischte Andreas gegen Brunk. Viel zu überhastet agierte er, machte Fehler über Fehler, so daß es für Brunk ein leichtes war, den ersten Satz nach Hause zu bringen. Auch der zweite Satz begann ähnlich; schnell führte Brunk erneut deutlich, doch langsam brachte Andreas etwas mehr Ruhe in sein Spiel, konnte einen 2:9-Rückstand noch verkürzen, um dann allerdings – wie schon so oft – bei 9:10 einen hundertprozentigen Schmetterball zu vergeigen. Auch im dritten Satz konnte Andreas die Partie weiter offen gestalten, führte gar mit 9:6, um sich dann jedoch die „Butter vom Brot nehmen“ zu lassen und diesen Satz noch mit 9:11 abzugeben, berechtigte Manöverkritik von Marc inbegriffen.

Auch im zweiten Durchgang sollte das mittlere Paarkreuz nichts Zählbares beisteuern können. Während sich Bodo und Schwender ein hartes Kopf an Kopf-Duell lieferten, mal mit Vorteilen für den einen, mal für den anderen, begann Thomas gegen Eckart souverän mit einem ersten Satzgewinn. Doch anstatt nun frei aufzuspielen, zog er permanent die Handbremse, machte Rückhandfehler um Rückhandfehler und brachte so seinen Gegner völlig unnötig mehr und mehr ins Spiel. So war der Verlust des zweiten Satz – wenn auch knapp - keine Überraschung mehr. Marc wollte danach als Coach weiterhelfen, einige Fehler ansprechen, doch völlig beratungsresistent abgewiesen, trat Marc entnervt den Gang zurück auf die Bank an. Die folgenden beiden Sätze endeten jeweils 6:11. Kein Kommentar !

Währenddessen hatte Bodo am Nachbartisch seinen Kampfgeist wieder gefunden, leider nur bis zum Zwischenstand von 9:6 im Entscheidungssatz – bei eigenem Aufschlag. Hier warf er jedoch jegliche taktische Finesse über Bord, machte zwei lange Aufschläge, die ihm Schwender postwendend um die Ohren schlug. Derart genervt von so viel eigener Unfähigkeit machte Bodo danach drei weitere leichte Fehler, schenkte so Schwender den Sieg und brachte sich und die ganze Mannschaft um den Lohn einer aufopferungsvoll geführten Begegnung. Was soll man hier noch sagen? Den wenig ansehnlichen Schlußpunkt setzte danach Niklas gegen Bernhard. Hatte er sowohl im Doppel als auch in seinem Einzel eine ordentliche Leistung abgeliefert, so gab er bereits Mitte des ersten Satzes nach einigen Rückhandfehlern innerlich auf begleitete von lautstarken Wutattacken – Erklärung? Fehlanzeige!?

Sowohl Marc als auch Andreas konnten ihn – trotz Gewinn des zweiten Satzes (!) - nicht beruhigen; am Ende einer grauenhaften Partie mußte dann auch noch der neue Schläger dran glauben. Es bleibt bis zum jetzigen Zeitpunkt ein absolutes Rätsel, was hier schiefgelaufen war/ist?

 

Endstand:  9:4

 

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Marc (2x), Niklas, Frank und das Doppel Marc/Frank

 

Es bleibt festzuhalten, dass diese Niederlage sicherlich vermeidbar war, auch wenn man aufgrund der gezeigten Leistungen (leider) von einer verdienten Niederlage sprechen muß.

 

Danach ging’ s noch ins Pamukale zu Pizza, Gyros und Kebap.

A.St.


Zittersieg beim Tabellenletzten am 02.02.2019

 

Nach der tollen Leistung vom vorletzten Wochenende lief es an diesem Samstagabend alles andere als rund im Duell beim Tabellenletzten von TuS Neunkirchen II. Überaus mühsam quälten wir uns mit viel Glück und Geschick zu weiteren zwei Punkten, „Hauptsache gewonnen und weiter…“ so der Tenor.

Bereits die Doppel liefen alles andere als großartig. Während Andreas/Bodo wie so oft verloren, diesmal gegen Kurpejovic/Braun, R., konnten auch Marc/Niklas gegen Braun, H./Kremp nichts ernten und verloren ebenfalls deutlich. Lediglich unser Doppel 3 Thomas/Frank zeigte sich erneut als Bank, gewann klar und konnte so den Punkteabstand noch im Rahmen halten.

 Zwischenstand nach den Doppeln: 1:2

 Das erste Einzel des Abends zwischen Andreas und Braun, Hardy begann alles andere als vielversprechend. Gar nichts wollte zu Beginn zusammenlaufen, kaum einen gegnerischen Aufschlag konnte er zu Beginn retournieren. Ziemlich erbärmlich sah die Vorstellung aus, der 0:2-Satzrückstand die logische Konsequenz.  Doch nach ein paar Tipps von Marc und dem gefaßten Vorsatz, hier zumindest nicht vollends unterzugehen, spielte sich der Capitano etwas überraschend Punkt um Punkt heran, ließ sich auch von kleinen Fehlern nicht mehr ablenken und gewann doch tatsächlich am Ende -zwar mit zwei Netzrollern- noch recht eindeutig mit 3:2. Durchschnaufen auf der Bank. Denn am Nachbartisch sorgte Marc für die nächste Herzattacke. Nach 5:1-Führung gab er gegen Kurpejovic Satz 1 noch ab, konnte den zweiten Satz zwar deutlich gewinnen, doch danach lief nichts mehr wie gewohnt zusammen und zum Erstaunen aller gab er doch tatsächlich diesen Punkt beim 1:3 noch ab. Lange Gesichter auf der Bank. Die anschließenden beiden Matches zwischen Thomas und Tomkowiak sowie Bodo und Braun, Ralf gingen über die volle Distanz. Beide Spiele wogten Satz für Satz hin und her, keiner der beiden Kontrahenten konnte sich jeweils entscheidend absetzen, die logische Konsequenz, Verlängerung im fünften Satz. Hier hatten wir diesmal das Glück auf unserer Seite und gewannen beide Spiele am Ende mit 12:10. Was für eine Dramatik.

Kein Federlesen machte danach Niklas mit Nessler und auch Frank gewann erstaunlich souverän gegen Kremp, diese Spiele gingen in der Vergangenheit auch schon wesentlich knapper aus.

 Zwischenstand nach dem ersten Durchgang: 6:3

 Im Spitzenspiel des Abends hatte Marc mit Braun, Hardy nur im zweiten Satz etwas Mühe, den er jedoch in der Verlängerung für sich entscheiden konnte. Eine klare Niederlage mußte danach auch Andreas gegen Kurpejovic einstecken, trotz Satzbällen im zweiten Durchgang.

So war es erneut das mittlere Paarkreuz, welches gefordert war. Wie bereits im ersten Durchgang des Abends so gingen auch diesmal beide Spiele -Bodo gegen Tomkowiak und Thomas gegen Braun, Ralf- in den fünften Satz. Hier hatte Bodo mit viel Kampf und Krampf am Ende mit 11:8 die Nase vorn und auch Thomas konnte am Ende einer überaus wechselhaften Partie mit 16:14 die Oberhand behalten. Geschafft. Mission erledigt.

 Endstand:  9:4

 Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Marc, Andreas, Bodo (2x), Thomas (2x), Niklas, Frank und das Doppel Thomas/Frank

Danach ging’ s noch kurz in die Kneipe der TuS-Halle, kurz wohlgemerkt, denn am darauffolgenden Morgen sollte die nächste Aufgabe in Sachen Tischtennis, die Ausrichtung der mini-Meisterschaften, anstehen.

A.St.

Heimsieg im „Vier-Punkte-Spiel“am 26.01.2019

 

Am letzten Samstag kam es zum Duell der Verfolger zwischen Schiffweiler (2.) und uns (3.) in der heimischen Schulturnhalle der Johannesschule zu Rohrbach. Benedikt konnte an diesem Abend glücklicherweise eines der wenigen Heimatvisa erlangen, so daß wir trotz des Ausfalls von Frank in kompletter Besetzung antreten konnten.

Eine überaus spannende Partie nahm somit ihren Verlauf mit vielen engen Sätzen, was allein schon das „Ballverhältnis“ (549:535) ausdrückt.

Endlich wieder mit unserem Spitzendoppel Marc/Benedikt am Start begann die Partie. Zu unserer Verwunderung taten sie sich aber gegen Peter/Groß überaus schwer. Mit Glück und Geschick konnten sie die ersten beiden Sätze noch gewinnen, im dritten Satz dann aber zwei Matchbälle nicht nutzen, so dass der Schiffweiler Peter hier plötzlich den Schalter umlegte und unseren beiden Protagonisten plötzlich Topspin um Topspin -sei es Vorhand oder Rückhand- um die Ohren fegte. Bis zum Seitenwechsel im Entscheidungssatz sah es danach überhaupt nicht mehr so aus, als könnten unsere beiden Stars noch irgendetwas ernten; doch Marc schaffte es mit kleineren taktischen Umstellungen dann doch, den bis dahin treffsicheren Peter zu Fehlern zu verleiten und gleichzeitig Bene wieder aus einem kleinen mentalen Tief zu ziehen. Es lief plötzlich wieder, am Ende ein 11:7, aber ein ganz hartes Stück Arbeit. Währenddessen spielten Andreas/Niklas gegen Becker/Lubina am Nebentisch. Hatte unser Doppel 1 gerade den ersten Satz beendet, war hier beim schnellen 0:3 das Spiel schon längst entschieden und vorbei. So hofften wir auf unsere sichere Bank der letzten Wochen, unser Doppel 3. Bodo/Thomas machten aber bereits zu Beginn gegen Weirich/Butzen nicht gerade eine gute Figur und lagen mehr als verdient schnell mit 0:2-Sätzen zurück. Keiner konnte sich zu diesem Zeitpunkt vorstellen, daß diese Partie noch lange dauern sollte, doch in diesem Sport ist fast alles möglich (wie sich auch später noch zeigen sollte) und so konnten die beiden tatsächlich noch den Satzausgleich herstellen. Hoffnung auf einen weiteren Punktgewinn keimte auf, die jedoch schnell wieder verflog - in Anbetracht einer Unsumme von grauenhaft vielen „unforced errors“, so daß ihre Gegner zu diesem Sieg fast gar nichts beitragen mußten; einfach ernüchternd…

 

Zwischenstand nach den Doppeln: 1:2

 

Im ersten Einzel des Abends zwischen Marc und Peter machte Schiffweilers Nummer 2 dort weiter, wo er zum Ende des vierten Satzes im Anfangsdoppel aufgehört hatte.

Punkt um Punkt schlug auf Marcs Seite ein, 3:11, Marc konsterniert; wenn das so weiter geht ? ! Doch unsere Nummer 1 kam nun besser in die Partie; mit mehr Konzentration, mit mehr Cleverness den Gegner zu mehr Fehlern gezwungen und damit auch das Glück irgendwie auf seine Seite gezogen. Drei enge Sätze im Anschluß gewonnen, den Ausgleich wieder geschafft; tadellose Leistung. Benedikt wollte es Marc natürlich nachmachen, doch gegen den starken Becker war nichts zu holen; lediglich im dritten Satz konnte er phasenweise mithalten.

Während Andreas gegen Groß einen klaren Sieg landete (jedoch nur Dank eines von Detlef kopierten VH-Sidespin-Aufschlages) tat sich Bodo am Nebentisch gegen Lubina überaus schwer. Sehr verhalten schob man sich hier mehr oder minder die Bälle zu, bis Bodo zumeist die Nerven verlor und den Fehler machte. Unter dem Eindruck des Spielverlaufs sowie eines 0:2-Rückstandes hätte wohl niemand mehr damit gerechnet, daß unser LEGO-Fetischist noch die Kurve bekommen sollte; wie ausgewechselt spielte er jedoch ab dem dritten Satz nun wesentlich konzentrierter, ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und bereitete seine knallharten Endschläge nun geschickt vor. Was war passiert ? Begannen die Bananis zu wirken ? Eichhörnchen gleich sammelte er nun Punkt um Punkt ein und kam am Ende noch zu einem fast ungefährdeten 3:2-Sieg. Ein ganz wichtiger Punkt für den weiteren Spielverlauf.

Denn: Unser hinteres Paarkreuz erwies sich in Durchgang 1 als sichere Bank. Thomas gewann -zwar mit etwas Zittern- gegen Butzen mit 3:1 und Niklas schlug Weirich deutlich in drei Sätzen. Nach diesem Zwischenspurt konnten wir uns nun etwas absetzen.

 

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang: 6:3

 

Während das Duell der beiden Nummer 2 – Spieler, Benedikt gegen Peter, kaum Ballwechsel produzierte, entwickelte sich die Partie der beiden Spitzenspieler Marc und Becker, zu einem wahren Krimi mit viel Kampf, tollen Ballwechseln und viel Finesse. Benedikt kam parallel dazu leider erst im dritten Satz so langsam ins Spiel, nach klarem 0:2-Rückstand konnte er mit etwas mehr Ruhe den dritten Satz gewinnen, verlor dann jedoch mit etwas Pech den vierten Satz in der Verlängerung. Fazit: Am Ende war doch mehr drin !

Zu Beginn des Spitzenduells lag Marc bereits deutlich in Rückstand, konnte sich zwar noch herankämpfen, jedoch 8:11. Im zweiten Satz kam er besser ins Spiel, fand aber auf das schnelle Topspinspiel von Becker nicht immer die passende Antwort, am Ende 10:12. Nach diesem 0:2-Satzrückstand war der Kampfgeist von Marc nun vollends erweckt, mit einem brachialen 11:2 fightete er sich zurück in die Partie. Was nun folgte waren zwei Sätze auf höchstem spielerischem Niveau mit rassigen Ballwechseln – und:  im vierten Satz mit dem besseren Ende für Marc, 12:10. Der Entscheidungssatz, ein Auf und Ab der Gefühle, Marc ließ nicht locker, wollte für uns unbedingt diesen entscheidenden Punkt holen und rang sein Gegenüber Becker -im wahrsten Sinne des Wortes- nieder, 11:9; was für eine Dramatik.

Nun war es am Rest der Mannschaft, nach diesem famosen Sieg den „Deckel draufzumachen“. Der Capitano hatte sich gegen Lubina viel vorgenommen, ging gleich mit einer Hau-Ruck-Taktik „ran an den Speck“ und verlor prompt mit 5:11. Nach einer kurzen Phase der Meditation und inneren Einkehr stellte er das Spiel komplett um, langsame Bälle auf‘ s Material, Ergebnis: 11:4. Beim folgenden Seitenwechsel hatte er dann wohl etwas zu viel meditiert, denn schneckengleich kroch er in Zeitlupe hinter der Platte herum, so daß er schnell mit 4:10 zurücklag, der Satz schon weg schien. Doch dies ist ja noch kein Rückstand, der Kopfzerbrechen auslösen könnte, so schaltete er aus dem Stand in den „Gazellen-Modus“ sammelte wie Bodo, das Eichhörnchen, nun Punkt um Punkt und hatte am Ende einem verdutzt dreinschauenden Lubina doch noch den Satz „abgefuchst“ – 12:10. Dies war nun so etwas wie eine Vorentscheidung, der Rest noch Formsache und der 3:1-Sieg schnell in trockenen Tüchern. Damit hatten wir bereits ein Unentschieden erreicht, es hieß nun „1 aus 4 für einen Sieg“ !

Chance Nummer 1 vergab hier Bodo gegen Groß, welchem er deutlich mit 0:3 unterlag. Mit dessen schnellen, geraden Powertopspin-Bällen kam er einfach nicht zurecht.

Vor Beginn der Partie hatte der Capitano noch auf die 2. Chance gewettet, denn im Spiel zwischen Thomas und Weirich sollte sich doch eigentlich unser in den letzten Wochen in hervorragender Form befindende Rückhandtopspin-Spezialist durchsetzen können. Doch es kam ganz anders. Völlig neben sich stehend ging Thomas hier förmlich unter, hatte nicht den Hauch einer Chance; irgendwie kurios…

So war es an Niklas im letzten Einzel des Abends, unsere 3. Chance gegen Butzen zu nutzen, was er nach einer kurzen Erholungsphase im 2. Durchgang auch bravourös und nervenstark durchzog und so den vielumjubelten Siegpunkt für uns nach Hause brachte. Gefühlte vier Punkte waren damit „unter Dach und Fach“.

  

Endstand:  9:6

 

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Marc (2x), Andreas (2x), Bodo, Thomas, Niklas (2x) und das Doppel Marc/Benedikt

 

Die dritte Halbzeit wurde dann zu leicht vorgerückter Stunde in gemütlicher Runde beim “Mühlehannes” (DANKE Judith!) abgehalten. Anders als in der Woche zuvor gegen Bildstock kam hier die komplette Mannschaft aus Schiffweiler noch mit. Dies macht doch erst den Zusammenhalt der Tischtennisbegeisterten aus – wie ich finde.

P.S.: Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass sich an diesem Abend leider niemand fand, der eine Runde RAMOZOTTI auf unseren Sieg spendieren wollte ! ;-) Warum wohl ?!

A.St.


TTG Rohbach-St.Ingbert gegen DJK Bildstock 12.1.2019

Im Vorfeld nannte Andi dieses Spiel eine Wundertüte und er sollte am Ende Recht behalten.
Die Doppel verliefen nicht so gut für uns. Weder Andi/Niklas (0:3) noch Marc/Bodo (1:3) konnten ihre Partien gewinnen. Nur Frank/Thomas holten einen Sieg.

Zwischenstand:
TTG Rohrbach-IGB 1 : 2 DJK Bildstock

Andreas hatte gegen Lausch keine wirkliche Chance und verlor glatt in 3 Sätzen.

Bei Marc sah die Sache ganz anders aus, denn in einem hart umkämpften Spiel auf hohem Niveau konnte er seinen Gegner Wainer am Ende mit 3:2 niederringen.

Thomas hatte nach einem unglücklich verlorenen ersten Satz nichts mehr drin gegen Seewald und musste seinem Gegner nach 3 Sätzen gratulieren.

Bodo verlor in einer stets knappen Partie gegen Brust Markus mit 3:1.

Frank spielte gegen Ringeisen, welcher zum Teil atemberaubende Topspins zog. Nach 5 Sätzen lag das Glück auf unserer Seite und Frank triumphierte mit 13:11.

Niklas fehlte an diesem Tag ein wenig die Motivation, was ihn allerdings nicht davon abhielt gegen Kalabin 3:1 zu gewinnen.

 

Zwischenstand:
TTG Rohrbach-IGB 4 : 5 DJK Bildstock

 

Marc erteilte Lausch in seinem zweiten Spiel eine kleine Lehrstunde. Bildstocks Brett 1 wusste kein Mittel und verlor den vierten und letzten Satz mit 11:1.

Andi hatte auch gegen Wainer sehr große Probleme und schaffte es nicht einen Satz zu gewinnen. Ich zitiere Andi: " Wenn ich den Ball nicht wegmache, wenn er mal steht, dann geht es halt nicht." , oder so...

Bodo hatte nicht den besten Tag erwischt un so wurde er von Seewald ohne Probleme in 3 Sätzen besiegt.

Thomas konnte gegen Brust die knappen Sätze für sich entscheiden (9, 11, -9, 10), was ihm einen 3:1 Erfolg einbrachte.

Niklas hatte auch gegen Ringeisen mit seiner Einstellung zu kämpfen, holte dann aber doch im Entscheidungssatz einen weiteren Punkt für uns.

Frank lies Kalabin nicht den Hauch einer Chance und siegte mit 11:5, 11:6,11:3.

 

Zwischenstand:
TTG Rohrbach-IGB  8 :7  DJK Bildstock

Die Spannung hatte ihren Höhepunkt erreicht, allerdings nicht für lange Zeit, da Bodo und Marc nach einem knappen ersten Satz, am Ende doch klar 0:3 dem Doppel Wainer/Seewald unterlagen. Schade! 

Endtand 8:8

 

Zwischenzeitlich sah es schon nach einer Niederlage aus, weswegen der eine Punkt ein kleiner Erfolg ist. Ohne Benedikt ist es eben nicht mehr so leicht die Spiele zu gewinnen, wie noch in der Vorrunde. Wir werden sehen, wie es im nächsten Spiel gegen Schiffweiler läuft. Mit denen haben wir noch eine Rechnung offen nach der Niederlage im Hinspiel...

Thomas


SL-Pokal: Erfolg gegen SB-Rastpfuhl in der 1. Hauptrunde

Nachdem wir uns schon durch das Erreichen des Halbfinales im Kreispokal für die 1. Hauptrunde des Saarlandpokals qualifiziert hatten, stand nun am letzten Freitag die erste Begegnung auf Landesebene auf dem Programm. Das Los wollte es, daß wir diesmal auswärts bei SB-Rastpfuhl 2 antreten mußten. So machten wir uns denn mit Marc, Andreas und Thomas sowie Bodo als treuer Begleiter auf den Weg nach Saarbrücken.

Hochmotiviert ging der Tabellenführer des 1. Kreisklasse Südsaar gegen uns in diese Partie und hätte uns um ein Haar auch fast überrumpelt.

In der ersten Partie des Abends kam Andreas gegen deren Nummer 1 Hilpert gut in die Partie führte schnell mit 9:6, um dann aber mal wieder zu viel zu wollen und prompt auch noch den Satz abzugeben; doch ließ er sich davon nicht irritieren, spielte wieder ruhiger und gewann Satz 2 ungefährdet. Im dritten Durchgang führte er noch mit 4:2, bekam dann drei Netzroller in Folge serviert, was ihn – völlig untypisch – hier total aus dem Konzept brachte. Die Folge: Satz 3&4 ging jeweils mit 11:4 an Rastpfuhl, wir lagen gleich zurück. Auch am Nachbartisch hatte Marc gegen den vermeintlich schwächsten Gästespieler Imiolczyk erhebliche Mühe, jedoch mehr mit der Flugkurve der Bälle als mit seinem Gegner. Kaum ein Topspin wollte auf die gegnerische Seite, Fehler um Fehler reihte sich wie eine Perlenkette aneinander. So ging es in den Entscheidungssatz, in welchem bei 10:10 die Spannung ihren ersten Höhepunkt erklomm. Doch trotz Matchball gegen sich behielt Marc die Nerven und gewann am Ende eines wenig ansehnlichen Matches diesen Entscheidungssatz mit 13:11. Ausgleich. Nun war es an Thomas das Negativerlebnis aus dem Pokalendspiel wett zu machen. Nur schwer kam er gegen den Linkshänder Born in die Partie, kämpfte sich jedoch nach hohem Rückstand noch heran, um dann aber den ersten Satz mit 9:11 abgeben zu müssen. Im folgenden Verlauf wechselte die Führung ständig, tolle Rückhandbälle von Thomas wechselten sich mit haarsträubenden Fehlern ab, so dass fast folgerichtig die Entscheidung auch hier im fünften Satz fallen mußte. Diesen begann Thomas couragiert, führte bei Seitenwechsel 5:2 – die Sache schien gelaufen. Doch so wechselhaft die Partie bislang war, so wechselhaft strebte auch dieser Satz seinem Ende entgegen. Einen Matchball vergab er denn auch bei 10:9 mit einem eklatanten VH-Fehler, um einen Matchball seines Kontrahenten bei 10:11 gegen sich ebenso spektakulär abzuwehren. Nach zwei leichten Fehlern seines Gegners war dann am Ende einer lange andauernden Partie die 2:1-Führung für uns perfekt. Was für ein Drama. In dem darauffolgenden Doppel zwischen Marc/Thomas gegen Hilpert/Born gab es nur sehr wenig Höhepunkt, eher plätscherte die Partie so vor sich hin bis am Ende ein knapper 4-Satz-Sieg zu Buche stand – 3:1.

Im Spitzeneinzel des Abends zwischen Marc und Hilpert tat sich unsere Nummer 1 erneut schwer und mußte Satz 1 überraschend abgeben. Da Andreas am Nachbartisch gegen Born jedoch scheinbar alles im Griff hatte, konnte Marc nun etwas lockerer an die Sache herangehen, was denn auch prompt zu schnellen Punkten führte. Nachdem er bei 1:1-Satzgleichstand auch den dritten Satz etwas glücklich mit 14:12 für sich entscheiden konnte, war der Rest noch Formsache, der Sieg ungefährdet und damit das 4:1 eingefahren. Die nächste Runde kann kommen.

Hier wünscht sich Bodo, der in der nächsten Pokalrunde unbedingt spielen will, ein Heimspiel gegen die Mannschaft aus Wustweiler – mal sehen, ob‘ s auch so kommen wird.

 

Nachdem unsere Gegner leider keine „dritte Halbzeit“ mehr angehen wollten, landeten wir am Ende dieser Dienstreise in der wohlbekannten Quierschieder Pizzeria mit den Riesenpizzen. Zur Feier des Tages sowie zur besseren Verdauung dieses reichhaltigen Mahls gab Bodo dann am Ende noch eine Runde Ramazotti aus – was er wohl lieber hätte sein lassen. Als er am Ende die Rechnung präsentiert bekam, hatte man das Gefühl, er hätte die komplette Pizzeria samt Inventar gekauft… So kann’s gehen! ;-)




Endspielniederlage im Kreispokal 2018 gegen TTC Neuweiler

 am 15.12.2018

 

Zum krönenden Abschluß einer überraschend erfolgreichen Vorrunde sollte am vergangenen Samstag nun auch noch der Kreispokal nach Rohrbach geholt werden.

Nach der Endspielniederlage vom vergangenen Jahr gegen Oberwürzbach war die Motivation entsprechend groß, dieses Unterfangen auch in die Tat umzusetzen. Zwar hatten an diesem Abend nur die treuesten der treuen Fans den Weg in die Hugo-Strobel-Halle nach Altstadt gefunden, dennoch war die Stimmung vor der Partie sehr positiv gestimmt.

Nach einem souveränen Durchmarsch bis ins Finale traten wir auch diesmal in gewohnter Pokalaufstellung – Marc / Benedikt / Thomas – an, während unser Gegner aus Neuweiler mit Haering, Huth und Rothhaar die Partie bestreiten wollte. Nachdem sich Neuweilers etatmäßige Nummer 1, Norman Baatz, während der laufenden Saison einen Kreuzbandriß zugezogen hatte und noch Wochen ausfallen wird, war die Favoritenrolle diesmal auf unsere Seite gewechselt – wohl eine zu schwere Bürde, wie sich herausstellen sollte.

Denn bereits im ersten Einzel des Abends sollte – wie der weitere Spielverlauf zeigte – bereits die Vorentscheidung in diesem Finale fallen.

Das vorweggenommene Spitzenspiel zwischen Marc und Haering begann fast perfekt für uns. Nach einigem Abtasten zu Beginn machte Marc langsam ernst und gewann Satz 1 mit 11:5, um auch im zweiten Satz dementsprechend weiter zu machen – bis zu einer 5:1-Führung. Was dann aber passierte, kann man nur konstatieren, nicht jedoch erklären, denn plötzlich war der Faden bei Marc total gerissen. Nicht einen einzigen Punkt machte er mehr danach und gab Satz 2 mit sage und schreibe 5:11 ab. Völlig gefrustet und mit sich hadernd lief auch im nächsten Durchgang nicht viel zusammen, ein 5:11 auch hier das ernüchternde Ergebnis. Nach dem Seitenwechsel konnte er im vierten Durchgang die Partie zwar bis zum Ende offen gestalten, doch dies war nicht unsere so gewohnt clever agierende und selbstsichere Nummer 1. Zum „guten“ Schluß dann noch zwei leichte Fehler, 9:11, der erste Punkt für Neuweiler, lange Gesichter bei uns.

Diese sollten sich nicht sehr aufhellen, denn auch Bene stand gegen Huth anfangs auf ziemlich verlorenem Posten. Total überhastet und kopflos agierte er zu Beginn (eigentlich doch die Domäne unseres Capitano ?), nichts wollte funktionieren und zu allem Überfluß hatte Huth auch noch einen sehr guten Tag erwischt, nach 6:11 und 0:11 (!!) schien die Messe schon gelesen. Doch danach konnte er sein Spiel etwas beruhigen. Längere Ballwechsel, punktuelle Schnittwechsel und ein damit einhergehender Taktikwechsel brachten den gewünschten Erfolg, es begann allmählich zu laufen; der Lohn: Satzausgleich; Entscheidungssatz. Doch hier verschlief er den Anfang des Satzes total, ein 0:4-Rückstand war mit teilweise überhasteten Aktionen leider nicht mehr aufzuholen, 6:11 am Ende. Auch dieser Punkt ging an Neuweiler. Und es sollte noch schlimmer kommen. Im Rundenspiel in Neuweiler noch gefeierter Sieger gegen Rothhaar konnte Thomas dieses Erfolgserlebnis nicht wiederholen. Nach gutem Beginn und deutlicher Führung zitterte er den ersten Satz noch mit 11:9 nach Hause, doch danach kam er immer weniger mit dem Material seines Gegners zurecht, nutzte seine wenigen Chancen nicht konsequent, sondern suchte sein Heil immer wieder in der Defensive – drei Meter hinter der Platte. Trotz zahlreicher, taktischer Hinweise und der Coachingarbeit von Bene in seiner intensivsten Form gelang es Thomas nicht, an die tolle Form der letzten Wochen anzuknüpfen; er verlor am Ende deutlich mit 1:3.

Somit war es „gelungen“, den denkbar schlechtesten Start in ein Finale hinzulegen; Ernüchterung auf breiter Front…

Im anschließenden Doppel Marc/Bene gegen Huth/Rothhaar konnten unsere beiden– in dieser Saison noch ungeschlagenen – zwar den ersten Punkt für uns verbuchen, allerdings sah dies alles andere als souverän aus, auch wenn der Entscheidungssatz recht deutlich mit 11:7 an uns ging.

Im nächsten Einzel des Abends zwischen Marc und Huth kam unsere Nummer 1 nur schwer in die Gänge, während Huth anfangs fast jeden Ball traf – 5:11, ein nicht gerade toller Beginn. Doch diesmal legte Marc den Schalter um, spielte nun weitaus gelassener und machte auch zum richtigen Zeitpunkt die Punkte. Die nächsten drei Sätze gingen an uns, wir verkürzten auf 2:3. Das Spiel zwischen Thomas und Haering schien dann aus Neuweiler Sicht den Siegpunkt zu bringen, doch so einfach wollte es Thomas seinem Gegner denn nun auch nicht machen. Zwar verlor er Satz 1 mit 7:11, doch danach entwickelte sich eine ausgeglichene, spannende Partie mit leider vielen Fehlern, aber auch tollen Ballwechseln. Gleich zu Beginn konnte Thomas danach in Führung gehen und hatte bei 10:8 zweimal Satzball. Doch hier ging Thomas bei eigenem Aufschlag zweimal völlig unnötig in die Defensive und ließ sich die Bälle um die Ohren schlagen. Auch weitere zwei Satzbälle konnte er nicht nutzen, vergab diese mit jeweils leichten VH-Topspinfehlern, so daß am Ende auch Satz 2 mit 12:14 an Haering ging. Wer allerdings geglaubt hatte, Thomas würde einbrechen, sah sich getäuscht. Unbeirrte kämpfte er weiter und belohnte sich und uns mit dem Satzgewinn im dritten Durchgang. Würde er tatsächlich noch die Wende schaffen. Zu Beginn des vierten Satzes sah es so aus, denn schnell führte er mit 4:1und baute die Führung auf 9:5 aus, um dann jedoch die Zitterhand zu bekommen; leichte Fehler und zwei gute Bälle von Haering brachten am Ende die Entscheidung für die Neuweiler Mannschaft mit 9:11. Jubel auf gegnerischer Seite, ein völlig konsternierter Thomas, den Untergang der Welt vor Augen…

So müssen wir schließlich der Neuweiler Mannschaft gratulieren, die am Ende einer sehr fairen Partie denn auch verdient mit 4:2 den Pokal mit nach Hause nehmen.

Uns bleibt nur die Erkenntnis, dass alles erst einmal gespielt werden muss  - ein Spiel wird eben an der Platte entschieden - und dass ein Finale immer noch seine eigenen Gesetze hat, leider…

Auch wenn wir natürlich enttäuscht sind, so lassen wir die Köpfe nicht hängen. Im Januar gilt es schließlich an die guten Leistungen der Vorrunde anzuknüpfen und noch so viele Punkte als möglich zu sammeln – denn: „mühsam ernährt sich das Eichhörnchen TTG“.

A.ST.


Heimsieg gegen einen „Angstgegner“

Am letzten Samstag stand einmal mehr ein Duell gegen die Truppe aus Niederwürzbach auf dem Spielplan. Die letzten Begegnungen der beiden Mannschaften verliefen allesamt äußerst knapp und meist nicht unbedingt zu unseren Gunsten. Zwar lag der Heimvorteil diesmal auf unserer Seite, doch mußten wir an diesem Abend leider auf unseren derzeitigen Überflieger in Topform verzichten. Als dann unser Gegner sehr frühzeitig zum Warmspielen in bzw. an der Halle war (was aber nichts nützte, da der Schließdienst mal wieder nicht kam…) und dies auch noch in Bestbesetzung, schien es wohl ein langer Abend zu werden. Doch, oh Wunder…  

Auch diesmal gingen wir mit einer Führung aus den Doppeln. Das neu formierte Doppel 1 Marc/Niklas hatte bis einen kleinen Durchhänger im zweiten Satz gegen König/Noserke alles im Griff und auch Frank/Thomas an Doppel 3 präsentierten sich als sichere Bank. Lediglich Bodo/Andreas mußten sich diesmal mit 1:3 gegen eines der Spitzendoppel dieser Klasse Müller/Beck geschlagen geben. Dies fing ja schon einmal vielversprechend an.

 

Zwischenstand nach den Doppeln: 2:1

 

Im ersten Einzel des Abends hatte Bodo gegen Müller nicht viel zu bestellen. Zwar spielte er im zweiten Durchgang eine perfekte Serie mit sensationellen Bällen, was ihm auch den Satzgewinn einbrachte, doch dieses Niveau konnte er nicht auf die Dauer halten und mußte am Ende doch „die Waffen strecken“. Marc hatte danach gegen Freiberger – allerdings war dieser angeschlagen in die Partie gegangen – keine Probleme und auch Andreas behielt gegen Noserke deutlich die Oberhand. Etwas kurios daran anschließend der Verlauf der Partie zwischen Niklas und König. Nach einer klaren 9:1-Führung im ersten Satz schien schon alles erledigt, doch – man soll nie NIE sagen – plötzlich war der erste Satz mit 9:11 verloren. Erstaunen aller Orten. Der Capitano mußte kurz grinsen. Wer nun aber glaubte, Niklas würde die Partie nun abschenken, sah sich jäh getäuscht. Völlig unaufgeregt machte er anschließend alles richtig, ließ sich überhaupt nicht aus der Ruhe bringen und gewann verdient mit 3:1, klasse. Frank steuerte umgehend den nächsten Punkt bei, ließ allerdings bei 2:0-Satzführung gegen Preßmann etwas die Zügel schleifen und hätte den dritten Durchgang fast noch vergeigt. Eine spannende, teilweise lautstark kommentierte Partie lieferten sich zum Abschluß des ersten Durchgangs Thomas und Beck. Nach 0:5-Rückstand im ersten Satz glich Thomas umgehend auf 6:6 aus und gewann diesen Durchgang 11:7. Ähnliches Bild im zweiten Satz; doch hier konnte er nach neuerlichem Rückstand nichts mehr ausrichten, machte viele Fehler mit seinem Rückhandtopspin und verlor 8:11. Auch im dritten Satz lag er bereits fast aussichtslos mit 2:8 zurück, kämpfte sich jedoch auf 9:9 heran und nutzte, nach vielen vergebenen Chancen zuvor, seinen fünften Satzball mit einer Granatenvorhand zum 15:13. Auch der vierte Satz, dasselbe Bild: Anfang verschlafen, starker Zwischenspurt, zitternde Hände bei Führung am Satzende und Angst vor dem Gewinnen, dann doch zugeschlagen, 11:9; alles gut… Thomas, der Iceman, bekommt wieder Farbe ins Gesicht…

 

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang: 7:2

 

Das Spitzeneinzel des Abends zwischen Marc und Müller dominierte Marc diesmal fast nach Belieben. Hier zeigte er eine überaus clevere und engagierte Leistung und ließ seinen Gegner überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Damit kassierte Müller an diesem Abend seine zweite Niederlage der Saison, was diesen sichtlich wurmte.

Zum guten Schluß machte Bodo gegen Freiberger den Sack zu, allerdings muß das deutliche Ergebnis durch die Verletzung von Freiberger etwas relativiert werden – nur der Objektivität halber...

 

Endstand:  9:2

 

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

alle, außer Bodo und das Doppel Bodo/Andreas

 

Die dritte Halbzeit wurde dann in gemütlicher Runde beim “Mühlehannes” abgehalten, zu angenehmer, ungewohnt früher Stunde; muß auch mal sein…

 

A.St.



TTG Rohbach-St.Ingbert 1 gegen TTC Lautzkirchen 2  10.11.2018
Nach der niederschmetternden gestrigen Niederlage gegen Homburg-Erbach ging es heute gegen einen vermeintlich leichteren Gegner: TTC Lautzkirchen 2. Ein 9:0 musste her um unsere am Boden liegende Moral nochmal ein wenig aufzubauen.
Die Doppel verliefen alle sehr eindeutig in jeweils 3 Sätzen:  Unser Doppel 2  Bodo/Andreas hatten keine Chance gegen Grünholz/Hy und konnten nur im letzten Satz mehr als 5 Punkte bekommen, unser Doppel 1 Bene/ Marc ließen ihren Gegnern Rupp/Walch nur im ersten Satz eine Chance und Frank/ Thomas konnten gegen Muys/Heun ebenfalls einen klaren Sieg einfahren.
Zwischenstand: TTG Rohrbach-IGB  2  : 1  TTC Lautzkirchen II
Benedikt zeigte in seinem Einzel erneut, dass er zurzeit ein Formhoch hat und verlor nur durch Pech in einem schön anzuschauenden Spiel gegen Hy mit 3:2 (9:11 im 5.). Marc dagegen wurde seiner Rolle als Führungsspieler gerecht und machte Rupp einfach platt (3:0). Die 12 Punkt im zweiten Satz waren wohl eher Marcs Gutmütigkeit geschuldet als sonst etwas. Andreas absolvierte gegen Heun ein wahrlich außergewöhnliches Spiel. Der erste Satz war grottenschlecht und unser Brett 4 kam mit dem passiven Spiel seines Gegners überhaupt nicht zurecht. Das änderte sich allerdings immer mehr und im weiteren Verlauf gab es teilweise spektakuläre Topspin-lop-Duelle.  Am Ende gewann Andreas ganz klar mit -7, 12, -9, 14, 10 (3:2). Hauptsache souverän! Auch Bodo führte ein sehr knappes Match. Gegen Grünholz begann er oft zu hadern und behielt nur dank konstanten Zuspruches von Benedikt die Nerven um schließlich nach 5 Sätzen und 2 Auszeiten mit 11:7 zu gewinnen.  Thomas war weltklasse, eigentlich wie immer. Er ließ seinem Gegenüber in keinem Ballwechsel auch nur den Hauch einer Chance und machte keinen einzigen Fehler. Einfach perfekt! Wieso sein Gegner Walch dann doch einen Satz gewinnen konnte, war jedem Anwesenden ein Rätsel.  Gegen den jüngsten Spieler an diesem Tag (Muys), hatte Frank überraschender Weise grofle Mühe. Vielleicht waren es die starken Topspinbälle seines Gegenübers oder doch die Gedanken über Cosinus- und Sinussatz, die ihn immer wieder aus dem Rhythmus brachten. Jedenfalls ging auch dieses Spiel in den Entscheidungssatz, wo Frank dann allerdings kein Erbarmen mehr zeigte und klar mit 13:11 in der Verlängerung gewann.
Zwischenstand: TTG Rohrbach-IGB  7  : 2  TTC Lautzkirchen II
Im Spitzenspiel gegen Hy fand Marc in den ersten 2 Sätzen keine Möglichkeit mit den von ihm so gehassten leeren Bällen seines Gegners umzugehen. Erst als er widerwillig seine Taktik änderte, drehte sich die Partie allmählich und aus einem 0:2 Rückstand wurde noch ein recht klares 3:2. In seinem zweiten Spiel  gegen Rupp fiel es Benedikt nach einem klar gewonnenen ersten Satz zunehmend schwerer im richtigen Moment anzugreifen. Erst im vierten Satz als es schon fast zu spät war, kamen seine gewohnt starken Topspinbälle wieder. Jedoch fehlte am Ende das Quäntchen Glück um den 5. Satz zu erreichen. Gegen Heun hatte Bodo ähnliche Probleme wie zuvor Andreas und wurde durch das passive Spiel seines Gegners immer wieder zu überhasteten Bällen verleitet. Als nach einem 0:2 Rückstand und einem Sieg von Andreas am Nebentisch zum 9. Punkt niemand mehr damit rechnet, stellt Bodo plötzlich sein Spiel um. Er gewinnt Satz um Satz und steht schließlich tatsächlich im
Entscheidungssatz. Extrem ruhig und abgeklärt zieht er nun seine neue Taktik durch und gewinnt mit Entscheidungssatz. Extrem ruhig und abgeklärt zieht er nun seine neue Taktik durch und gewinnt mit einem überragenden Vorhandschuss mit 11:7.
Endstand: 9:3 für uns natürlich! (5 Spiele im Entscheidungssatz gewonnen)
Die Mannschaft ist mit ihren Gedanken bei Andreas Stolz, der gekämpft und alles gegeben hat in seinem 2. Spiel, nur um nach dem errungenen Sieg dann zu erfahren, dass er nicht gewertet wird. Jeder weiß wie wichtig unserem Capitano seine geliebten TTR-Punkte sind. Hoffentlich werden die Tränen bis zum nächsten Einsatz am 24. November gegen Niederwürzbach getrocknet sein. Wir sind bei dir Andi.
Im Anschluss saßen wir noch bis nach Mitternacht "Beim Patric" in Blieskastel. Als Sieger des Abends bekamen wir einen Ehrentisch nur für uns. Wir feierten unseren Sieg ausgelassen mit Kinderschnitzel und extrem hochprozentigem, wirkungsstarkem Bockbier. So macht Tischtennis

TH.



9:6 in Homburg/Erbach - Niederlage im vorgezogenen Spitzenspiel gegen den

den Tabellenführer am 09.11.2018
Auf Wunsch unseres Gegners wurde das eigentlich erst im Dezember stattfindende Spitzenspiel gegen die Mannschaft aus Homburg/Erbach auf den vergangen Freitag vorverlegt, was zu einem Doppelspieltag für die TTG führte. Aus der daraus resultierenden höheren physischen Belastung an diesem Wochenende musste unser drittes Brett Bodo diesen Termin leider absagen. Verstärkt wurde unsere Mannschaft deshalb durch den lang ausgefallenen Niklas und Günter als zusätzlich unterstützendem Zuschauer.
Eine anhaltende ungewohnte Stärke in den Doppeln konnte auch an diesem Wochenende wieder bestätigt werden. Unser Spitzendoppel Marc/Benedikt gewann in einem kurzen Spiel klar gegen Huwer/Ruffing. Mit deutlich mehr Mühe gegen einen stärkeren Gegner setzten sich in einem engen Spiel Andreas und Niklas im fünften Satz erfolgreich durch. Nach einem 2:1 Rückstand gegen das Doppel 1 Wrobel/Thieser konnten der Routinier und der Youngster nach zwei abgewehrten Matchbällen die Partie doch noch drehen und einen weiteren Punkt für die TTG einfahren. Ausschließlich unser drittes Doppel, bei dem gerade Thomas schwer mit sich und dem Spielball haderte, musste den Gegnern Pöggel/Tran in den Doppeln zu einem 3:1 Sieg gratulieren.  
Zwischenstand nach den Doppeln 1:2
Weiter ging es mit den Einzeln. In einem auf dem Papier klaren aber intensiven Spiel verlor Benedikt, der sich gerade in den entscheidenen Momenten der Partie nicht ausreichend durchsetzen konnte, gegen Wrobel mit 3:0. Ebenfalls hauchdünn aber im Ergebnis genau gespiegelt, setzte sich Marc gegen Huwer mit viel Erfahrung und Köpfchen 3:0 durch und bescherte uns damit erneut die Gesamtführung. Im Anschluss ging Niklas gegen Ruffing an die Platte. Durch den mit sich selbst sehr unzufriedenen Niklas verlief das Spiel nicht nur eng, sondern insbesondere lautstark und erhitze damit die Gemüter der ganzen Halle. Sich selbst aus dem Konzept bringend musste Niklas nach verlorenem fünften Satz seinem Gegner gratulieren, was seinen Unmut nur noch vergrößerte. Anders als Niklas hatte Andreas seine Nerven in seinem ersten Einzel unter Kontrolle und konnte in einem ebenfalls knappen Spiel gegen den jungen Gegner Tran mit 3:2 gewinnen. Jetzt musste unser hinteres Paarkreuz ans Werk. Thomas spielte gegen Thieser. Mit einer simplen Ermahnung  zur „Lappennutzung“ (Befeuchten der Schuhe für besseren Halt in der Halle) zu Beginn des ersten Satzes brachte Thieser unseren zu diesem Zeitpunkt ungeschlagenen Topspieler des hinteren Paarkreuzes derart aus dem Konzept, dass dieser den ersten Satz mit 11:3 desaströs abgab. Nach motivierendem Zuspruch beim Seitenwechsel konnte Thomas sich aber schon im zweiten Satz entscheidend aufrappeln und anschließend mit tollen Punkten das Spiel mit 3:1 gewinnen. Im letzten Spiel des ersten Durchgangs  konnte Frank sich leider nur bedingt gegen Pöggel wehren und verlor nach hartem Kampf das Spiel mit 3:1.  
Zwischenstand nach dem ersten Durchgang: 4:5
Das Spitzenspiel des Abends zwischen Marc und Wrobel sollte die Stimmung in der Halle weiter anheizen. Nachdem Wrobel im ersten Satz bei klarem Rückstand den Aufschlag von Marc reklamierte, kam es zu hitzigen Diskussionen zwischen Spielern und Zuschauern über die gerade abgelaufene Situation. Nachdem Missverständnisse geklärt und der vor Wut schäumende Marc sich beruhigen konnte, wurde die Partie fortgesetzt. Marc konnte den ersten Satz zwar noch gewinnen, war aber weiterhin sichtlich angesäuert. Entsprechend schlecht verliefen die beiden folgenden
Sätze, die Marc beide abgab. Nachdem weiter Ruhe in das Spiel kommen und Marc sich weiter abkühlen konnte, ging das Spiel nach gewonnenem vierten Satz in den entscheidenden letzten Satz. Leider verlor Marc den Entscheidungssatz in der Verlängerung, was zum 5:5 Ausgleich führte. Auch Benedikt musste sich in seinem zweiten Einzel leider geschlagen geben. Zu unsicher und durchzogen von vielen unnötigen Fehlern verlor er das Spiel gegen Huwer mit 3:1. Mit Startschwierigkeiten jedoch deutlich sicherer agierte Andreas, der das Spiel gegen Ruffing mit 3:1 gewinnen konnte und somit in allen Spielen des Abends siegreich von der Platte ging! Auch wenn es sich durch das Ergebnis des Spiels zwischen Niklas und Tran nicht erahnen lässt, war die Vorstellung unseres vierten Bretts im zweiten Einzel eine einzige Farce. Anscheinend die Niederlage des ersten Spiels noch nicht verkraftet, wurden völlig unmotiviert, ja schon fast peinlich Ballwechsel albern kommentiert und abgeschenkt. Eine 3:1 Niederlage gegen einen ebenfalls schwachen und unmotivierten Gegner total unnötig in Kauf genommen, sollte im Nachhinein der Genickbruch auf die Chance zu punkten für die gesamte Mannschaft bedeuten. Sehr Schade! Auch die beiden Einzel im hinteren Paarkreuz des zweiten Durchgangs gingen leider verloren. Somit endete Thomas bisherige Siegesstrecke, der gegen einen sehr starken Pöggel (weiterhin ungeschlagen) das Nachsehen hatte. Nach gewonnenem ersten Satz durchschaute Thieser das Spiel von Frank und stellte sich entsprechend um. Somit musste sich Frank leider mit einem 3:1 geschlagen geben. Eine Niederlage gegen den Tabellenführer somit besiegelt.  
Endstand: 9:6
Unsere Punkte um Einzelnen:
Doppel: Marc/Benedikt, Andreas/Niklas Einzel: Marc, Andreas 2x, Thomas
Nach langen Kampf muss man die Niederlage akzeptieren. Gerne hätte man zumindest einen Punkt mit nach Hause nehmen wollen, um dem Tabellenführer weiterhin auf den Fersen zu bleiben. Vielleicht kann man sich in der Rückrunde mit Heimvorteil revanchieren.  
Die dritte Halbzeit wurde dann in gemütlicher Runde im Brauhaus in Homburg abgehalten, in der auch fast alle etwas zu essen bekommen haben …  ;-)  
B.M.


Heimsieg gegen Limbach II am 27.10.2018

 Nach dem Überraschungscoup vom letzten Wochenende sowie dem deutlichen Finaleinzug ins Kreispokalendspiel unter der Woche gegen Neunkirchen waren wir angetreten, das i-Tüpfelchen auf eine gelungene Woche zu setzen. Da die Limbacher noch so lange als möglich ihre „Kerb“ feiern wollten, spielten wir etwas früher…

Auch diesmal gingen wir mit einer Führung aus den Doppeln, wobei sich unser (aktuelles) Doppel 1 Marc/Benedikt wieder als sichere Bank präsentierte und auch Frank/Thomas an Doppel 3 überhaupt nichts anbrennen ließen. Lediglich Bodo/Andreas mußten sich mit 0:3 gegen Brunk/Eckert geschlagen geben, wenn auch in allen drei knappen Sätzen deutlich mehr möglich war.

Zwischenstand nach den Doppeln: 2:1

Im ersten Einzel des Abends hatte Marc gegen Becker mehr Mühe als gedacht. Nach Verlust des ersten Satzes nach deutlicher Führung lief es dann im weiteren Verlauf der Partie deutlich besser. Nach einer 2:1-Satzführung schien Marc die Sache im Griff zu haben, doch insbesondere mit den Aufschlägen seines Gegners kam er immer weniger zurecht. So verlor er Satz 4 und auch im darauffolgenden Entscheidungssatz konnte sich keiner der beiden Kontrahenten entscheidend absetzen. So etwas wie die Vorentscheidung fiel dann beim Stand von 7:7 als Marc bei Aufschlag Becker erst einen gelungenen Punkt erzielen konnte und daran anschließend Becker einen „Elfmeter“ versiebte. Der Rest war dann Formsache, dennoch erstes Durchschnaufen auf der Bank. Seine erstklassige Form stellte dann erneut Benedikt unter Beweis als er Brunk, an diesem Tage jedoch nicht gerade in Bestform und immer wieder mit dem glatten Boden hadernd, mit 3:0 besiegte.

Nachdem das vordere Paarkreuz derart positiv auftrumpfen konnte, wollte das mittlere Paarkreuz dem in nichts nachstehen; allein es blieb beim Wollen.

Bodo hatte mit Eckert so seine Probleme, spielte zwar gut mit, hatte aber in den entscheidenden Phasen nicht das Glück auf seiner Seite und mußte so seinem Gegner am Ende mit 1:3 gratulieren. Auch Andreas machte es nicht besser. Einfach zu brav agierend, dann aber in vielen Situationen hektisch wirkend, kam er zu keinem Zeitpunkt wirklich ins Spiel und mußte sich Schwender deutlich geschlagen geben.

Nachdem Thomas daran anschließend gegen Böckle mit 3:0 einen klaren, überzeugenden Sieg landete, fiel in der darauffolgenden Partie zwischen Frank und Bernhard die vermeintliche Vorentscheidung zu unseren Gunsten. Eine überaus spannende, nervenaufreibende Partie hatte mit Frank einen verdienten Sieger in einem engen Entscheidungssatz, auch wenn man hier kritisch anmerken muß, dass er den Sack schon hätte viel früher zumachen können, ja müssen.

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang: 6:3

Das Spitzeneinzel des Abends zwischen Marc und Brunk war diesmal keines; zu dominant agierte Marc, so daß es innerhalb kürzester Zeit auch wieder zu Ende war. Nachdem Benedikt auch gegen Becker mit teilweise hochklassigen Spielzügen seinen LEGO-Wert weiter nach oben geschraubt hatte, war es an Bodo den Siegpunkt zu erzielen und „LEGOtechnisch“ nachzuziehen. Nach dem ersten Satz, den er deutlich abgeben mußte, sah es jedoch gar nicht danach aus. Doch im Laufe der Partie konnte er sich steigern, brachte mehr Sicherheit in sein Spiel und bog so am Ende doch noch auf die Siegerstraße ein; 3:1 am Ende. Ein weiterer Sieg im Abstiegskampf war geschafft. Gut so ! 

Endstand:  9:3

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Marc/Benedikt & Frank/Thomas, Marc (2x), Benedikt (2x), Bodo, Frank, Thomas

Nach aktuellem Stand kommt es somit am nächsten Spieltag zum Spitzenspiel gegen den Tabellennachbarn aus Lautzkirchen. Dies wird sicherlich auch eine spannende Angelegenheit…  

Die dritte Halbzeit wurde dann in gemütlicher Runde beim “Mühlehannes” abgehalten, zum freudigen Erstaunen aller inklusive der kompletten Limbacher Mannschaft !?!?

A.St.


Überraschungscoup gegen den Meisterschaftsfavoriten20.10.2018

 

Heiß ging es her beim Auswärtsspiel in Neuweiler und diesmal zeigten wir, dass es mit viel Engagement und Mannschaftsgeist auch möglich ist, knappe Spiele zu gewinnen.

Bereits in den Doppeln zeigte sich, wie hauchdünn diese Partie wohl ausgehen würde. Während unser Spitzendoppel Marc/Benedikt mit mehr Mühe als gedacht gegen Landoll/Rothhaar die Oberhand behielt, boten Bodo/Andreas dem gegnerischen Spitzendoppel ebenfalls einen harten Kampf und mußten erst im Entscheidungssatz die Niederlage akzeptieren. Den Anfang ganz verschlafen hatte unser Doppel 3 Frank/Thomas gegen Schwerz/Dr. Neurohr, so dass es schnell 0:2 in den Sätzen stand. Doch unermüdlich wühlten sie sich in die Partie und hatten zum guten Schluß mit 12:10 im Entscheidungssatz endlich auch einmal das Quentchen Glück auf ihrer Seite. Allerdings, schön war‘ s nicht…

Zwischenstand nach den Doppeln: 2:1

Während Marc gegen Landoll nun keinerlei Mühe hatte und den ersten sicheren Einzelpunkt einfuhr, lieferten sich Benedikt und der favorisierte Baatz ein überaus enges Match, ja das Wort „Schlacht“ darf aufgrund der nun „martialisch anmutenden Geräuschkulisse“ hier ruhig einmal gebraucht werden. Hin und her wogte die Partie, meist mit Vorteilen für Benedikt, bis sie in den Entscheidungssatz ging. Bei Seitenwechsel führte Benedikt mit einigen sehenswerten Winnern aufwartend noch mit 5:2, doch Baatz steckte nie auf, feuerte sich immer wieder lautstark an und gewann am Ende noch zu unserem Leidwesen mit 11:7. Schade, Benedikt hatte so gut dagegen gehalten…

Weitere Dämpfer mußten wir nun im Fortgang der Partie hinnehmen, denn Andreas mußte – einfach zu brav agierend – Huth gratulieren und auch Bodo hatte beim 0:3 gegen Schwerz (in dieser Partie als „Netzkönig“ verschrien) nicht viel zu bestellen. Nachdem auch Frank mit dem Material seines Gegners Rothhaar überhaupt nicht zurecht kam und 0:3 baden ging, schien die Begegnung langsam zu unseren Ungunsten zu kippen. Glücklicherweise hatte Thomas einen guten Tag erwischt, warme Hände und auch die Nerven im Griff (Banani sei DANK), so dass ein 3:1 gegen Dr. Neurohr einen weiteren Sieg für uns bedeutete.

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang: 4:5

Das Spitzeneinzel des Abends zwischen Marc und Baatz hatte diesen Namen wirklich verdient. Zwar hielt sich das spielerische Niveau über die Distanz von fünf Sätzen in Grenzen, doch in puncto Taktik und Leidenschaft war die Begegnung ein echter Reißer. Am Ende einer taktischen Galavorstellung - insbesondere im Entscheidungssatz – holte Marc einen ganz wichtigen Punkt für uns zum zwischenzeitlichen 5:5-Ausgleich.

Benedikt wollte es unserer Nummer 1 nachtun und begann entsprechend forsch gegen den unbequemen Landoll, führte hier schnell mit 2:0. Doch der Neuweiler Oldie ließ sich nicht abschütteln und gewann seinerseits Satz 3. In Durchgang 4 führte Benedikt schnell mit 7:2, der „Klops schien gelutscht“, doch nach einer Auszeit von Landoll kam dieser bis auf 8:7 heran; nach eigener Auszeit von Benedikt konnte er allerdings den Sieg noch mit 12:10 nach Hause zittern. Puuuuuuuuhhhhhhhhhhhhh……..

In der darauffolgenden Partie fand Bodo in seiner Partie gegen Huth nicht unbedingt das richtige Mittel, spielte zwar in allen Sätzen bis zum Ende gut mit, mehr aber auch nicht; zum Sieg fehlte hier die letzte Konsequenz. Besser machte es anschließend Andreas gegen Schwerz, wobei Satz 1 allerdings gründlich daneben ging und erst ein kleines Taktikseminar von Marc hier Abhilfe leistete – nach dem Motto „der Weg ist das Ziel“ lief‘ s danach aber – 3:1. Wir gingen wieder in Führung 7:6. Insgeheim liebäugelte man schon mit einem Punkt; doch nun sollte wieder das hintere Paarkreuz drankommen, in der letzten Saison so etwas wie unsere Achillesferse. Frank gegen Dr. Neurohr war erneut – wie bereits im Seniorenspiel vor einigen Wochen – eine Partie mit Haken und Ösen sowie Spannung bis zum Schluß. Zwar führte Frank während der gesamten Partie, konnte sich aber nie entscheidend absetzen, zu sehr wechselten sich tolle Phasen mit „weniger guten“ Phasen ab. Im Entscheidungssatz führte er dann schnell mit 8:2, ließ seinen Gegner aber wieder bis auf 8:7 herankommen; glücklicherweise behielt er aber diesmal die Nerven, zwang seinen Gegner zu drei leichten Fehlern in Folge und konnte so am Ende einen weiteren Punkt für uns einheimsen. Ein Unentschieden war erreicht.

In der parallel dazu laufenden Partie zwischen Thomas und Rothhaar lag Thomas seinerseits permanent in Rückstand, kam aber von Punkt zu Punkt immer besser mit dem Material seines Gegners zurecht. Die Entscheidung mußte auch hier im fünften Satz fallen. Schnell führte Thomas mit 5:1, doch Rothhaar machte danach drei weltmeisterschaftsreife Punkte, so daß die Stimmung in der Halle langsam überkochte. Thomas ließ sich, oh Wunder, davon aber wenig beeindrucken, spielte mit stoischer Ruhe sein Spiel weiter und gewann am Ende überlegen mit 11:7. Geschafft ! Die Überraschung war perfekt !

Endstand:  9:6

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

Doppel Marc/Benedikt & Frank/Thomas, Marc (2x), Benedikt, Andreas, Frank, Thomas (2x)

Damit haben wir als vermeintlicher Abstiegskandidat den aktuell zweiten Tabellenplatz erobert; wenn dies am Ende so bleiben könnte…

A.St.


Gelungene Heimpremiere gegen Neunkirchen am 08.09.2018

 Hatte man im Vorfeld der Partie gegen den Aufsteiger vom TuS Neunkirchen 2 mit einem überaus engen Spielverlauf gerechnet, so gestaltete sich die Begegnung überraschend einseitig.

Bereits nach den Eröffnungsdoppeln konnten wir mit 3:0 in Führung gehen. Unser Doppel 1 Marc/Benedikt überzeugte dabei gegen eines der stärksten Doppel 2, Braun, H./Kremp, und auch unser Doppel 3 Niklas/Frank brachte seine Partie gegen Tomkowiak/Schwarz sicher nach Hause. Als dann auch noch Bodo/Andreas einen überraschenden Sieg gegen Burgard/Braun, R. landeten, war der gelungene Start perfekt.

Zwischenstand nach den Doppeln: 3:0

Die ersten Einzel brachten einen deutlichen Sieg von Marc gegen Braun, H. als auch eine äußerst knappe Niederlage von Benedikt gegen Burgard (14:16 im 5. Satz), wobei hier bis auf Satz 1 alle weiteren Sätze in der Verlängerung entschieden wurden. Schade nur, daß sich unsere Nummer 2 für diesen aufopferungsvollen Kampf nicht selbst belohnte und im Entscheidungssatz gar drei Matchbälle liegen ließ.

Das mittlere Paarkreuz setzte danach unsere Siegesserie fort; sowohl Bodo gegen Braun, R. als auch Andreas gegen Tomkowiak überzeugten mit klaren Siegen.

Nicht minder erfolgreich anschließend das hintere Paarkreuz, wobei Niklas gegen Schwarz mehr Mühe hatte als gedacht, sich jedoch in vier hart umkämpften Sätzen durchsetzen konnte. Frank seinerseits hatte mit „Noppenfuddler“ Kremp die wohl undankbarste Aufgabe des Abends geerbt. In der Vergangenheit hatte Kremp schon einige Rohrbacher zur Verzweiflung gebracht, so daß Frank gewarnt war und sich daher in dieser Partie einer ganz eigenen Spieltaktik, der sogenannten „Löffeltaktik“, bediente. Es war als Zuschauer schon etwas kurios anzuschauen, was da so an der Platte abging; auch war für den Beobachter nicht so ganz klar, ob diese Spielweise nun eiskaltes Kalkül oder doch eher aus der Not heraus geboren war. Aber sei‘ s drum – „am Ende zählt, was hinten herauskommt“ und dies war ein 5-Satz-Sieg für uns !

Zwischenstand nach dem ersten Durchgang: 8:1

Das Spitzeneinzel des Abends sollte auch das letzte Einzel des Abends sein, zwar etwas unerwartet, aber für uns sehr positiv.

In einem wenig ansehnlichen, von vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägten Spiel setzte sich Marc dann schließlich im Entscheidungssatz mit 11:5 durch. Die ersten beiden Punkte auf der Habenseite waren somit eingefahren.

Endstand:  9:1

Unsere Punkteausbeute im Einzelnen:

alle, außer Benedikts Einzel

Die dritte Halbzeit mußten wir dann leider ohne unsere Gegner aus Neunkirchen bestreiten, schade…